Die e-ID ist eine vernünftige Sache

Eines der grossen Probleme, das Digitalisierung und Internet, die aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken sind, mit sich brachten, ist die zweifelsfreie Identifikation von Menschen, Behörden, Verbände und Unternehmen. Ist eine Person die Person, die zu sein sie vorgibt? Nur diese einfache Frage soll die elektronische ID beantworten. Sie enthält keine Angaben über Grösse, Haarfarbe, «besondere Merkmale» oder Visa und Reiseziele eines Menschen.

Bisher wurde das Problem mit Logins und Passwörtern gelöst. Mit der Zeit kam ein zweiter Schritt über einen per SMS auf das Handy übermittelten Code hinzu. Das geht zwar auch, wird aber immer komplizierter und aufwendiger, und das Problem mit den vergessenen Passwörtern, die für alle Anwendungen unterschiedlich sein sollten und darum schwer zu merken, kennen Sie bestimmt auch.

Die e-ID ermöglicht die staatlich anerkannte und geprüfte zweifelsfreie Identifikation von Personen im Internet in einem einfachen und einheitlichen Verfahren. Davon profitieren alle: für Personen wird die Internetnutzung einfacher und sicherer, Unternehmen und Behörden sind vor Identitätsbetrug und Falschangaben besser geschützt, Verwechslungen werden verhindert und das Online-Angebot kann massgeblich erweitert und dessen Nutzung erleichtert werden. Die e-ID kommt überall dort zum Einsatz, wo Produkte und Dienstleistungen von Privaten oder Behörden online angeboten werden.

Gegen das Gesetz zur Einführung einer e-ID wurde das Referendum ergriffen, und darum stimmen wir darüber ab. Die Gegner der Vorlage befürchten, dass persönliche Daten in die falschen Hände geraten könnten und nur der Staat deren Schutz gewährleisten könne. Dass dieser Staat seit ein paar Jahren einen regen Handel mit Bankdaten pflegt, die hierzulande in den Schutzbereich der Privatsphäre gehörten, wird ausgeblendet. Überhaupt ist das Vertrauen in den Staatsapparat keineswegs gerechtfertigt.

Es war dieser Staat, der als grösste Bedrohungen für unser Land «Strommangellage» und «Pandemie» erkannte. Doch was tat er? Zur Bekämpfung des Strommangels stellt er Atomkraftwerke ab, was die Gefahr vergrössert, und was die Pandemie angeht, darf mit Fug und Recht von Versagen der Verantwortlichen gesprochen werden. Nicht einmal Schutzmasken waren vorhanden. Die Konzepte, die angeblich auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren, wechseln alle paar Tage, und kürzlich wurde gemeldet, dass jetzt, wo endlich ein Impfstoff vorhanden ist, die falschen Spritzen bestellt wurden. Was hingegen reibungslos funktioniert hat, ist das Drucken von Geld – zu Lasten der kommenden Generationen.

Mit der e-ID wird es der Wirtschaft einfacher gemacht, effizient zu arbeiten. Das ist es, was wir jetzt brauchen.

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