{"id":41,"date":"2009-02-11T14:43:01","date_gmt":"2009-02-11T12:43:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.blog.zanetti.ch\/?p=41"},"modified":"2009-02-11T18:50:43","modified_gmt":"2009-02-11T16:50:43","slug":"miese-tricks-der-mainstream-medien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zanetti.ch\/?p=41","title":{"rendered":"Miese Tricks der Mainstream-Medien"},"content":{"rendered":"<p><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\" \/><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\" \/><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 10\" \/><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 10\" \/>\n<link href=\"file:\/\/\/C:%5CDOKUME%7E1%5CADMINI%7E1%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml\" rel=\"File-List\" \/>\n<style> <!--  \/* Style Definitions *\/  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal \t{mso-style-parent:\"\"; \tmargin:0cm; \tmargin-bottom:.0001pt; \tmso-pagination:widow-orphan; \tfont-size:12.0pt; \tfont-family:Arial; \tmso-fareast-font-family:\"Times New Roman\"; \tmso-bidi-font-family:Arial; \tmso-bidi-language:AR-SA;} @page Section1 \t{size:595.3pt 841.9pt; \tmargin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; \tmso-header-margin:35.4pt; \tmso-footer-margin:35.4pt; \tmso-paper-source:0;} div.Section1 \t{page:Section1;} --> <\/style>\n<p><!--[if gte mso 10]>\n\n\n\n<style>  \/* Style Definitions *\/  table.MsoNormalTable \t{mso-style-name:\"Normale Tabelle\"; \tmso-tstyle-rowband-size:0; \tmso-tstyle-colband-size:0; \tmso-style-noshow:yes; \tmso-style-parent:\"\"; \tmso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; \tmso-para-margin:0cm; \tmso-para-margin-bottom:.0001pt; \tmso-pagination:widow-orphan; \tfont-size:10.0pt; \tfont-family:\"Times New Roman\";} <\/style>\n\n <![endif]--><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\"><span style=\"font-size: 11pt\">Unsere Medienschaffenden werden nicht m\u00fcde, darauf hinzuweisen, dass ihre kritische Berichterstattung einen wichtigen Beitrag an die demokratische Auseinandersetzung leiste. Zumindest in der Theorie stimmt das. Wo aber bleiben die kritischen Stimmen, wenn sich das Bundesgericht putschartig zum Aufseher \u00fcber die Demokratie macht? War Kritik zu vernehmen als der Bundesrat die Abstimmung \u00fcber die Erh\u00f6hung der Mehrwertsteuer zu Gunsten der IV mit einem Federstrich absetzt \u2013 nur weil eine Niederlage droht? Ist angesichts einer solchen Missachtung eines parlamentarischen Auftrags ein Vergleich mit Mugabes Simbabwe wirklich abwegig?<o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\"><strong><span style=\"font-size: 11pt\">W\u00e4hlerische MSM<o:p><\/o:p><\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\"><span style=\"font-size: 11pt\">In der Auswahl der Objekte, die der Kritik ausgesetzt werden, sind unsere MSM (Mainstream-Medien) sehr selektiv. Kritisiert oder der L\u00e4cherlichkeit preisgegeben wird hierzulande fast ausschliesslich, wenn sich daraus ein Zusammenhang zur SVP oder deren Vertreterinnen und Vertreter konstruieren l\u00e4sst. Gerade diese Woche lieferte der Chef des Regionaljournals Z\u00fcrich-Schaffhausen dazu ein Beispiel: Er behauptete, die SVP werfe der Z\u00fcrcher Finanzdirektorin Gut vor, im Abstimmungskampf gegen die Initiative zur Abschaffung der Pauschalbesteuerung nicht gen\u00fcgend \u201egeweibelt\u201c zu haben, weshalb sie f\u00fcr die Niederlage der B\u00fcrgerlichen mitverantwortlich sei. Damit verstosse die SVP gegen ihre eigene Forderung, wonach sich Exekutivpolitiker aus Abstimmungsk\u00e4mpfen herauszuhalten habe. Die SVP sei widerspr\u00fcchlich.<o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\"><span style=\"font-size: 11pt\">H\u00e4tte sich der Staatsradiomann die M\u00fche gemacht, die entsprechende Medienmitteilung der SVP zu lesen, h\u00e4tte er vielleicht davon abgesehen, seine Unterstellung \u00fcber den \u00c4ther zu verbreiten. W\u00f6rtlich heisst es n\u00e4mlich: <o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 39.6pt 6pt 27pt; text-align: justify\"><em><span style=\"font-size: 11pt; color: black\">&#8222;Das Abstimmungsresultat ist auch ein Misstrauensvotum gegen die Z\u00fcrcher Finanzdirektorin, welcher es offensichtlich nicht gelang, die Bev\u00f6lkerung von den Vorteilen der Pauschalbesteuerung f\u00fcr den Kanton Z\u00fcrich zu \u00fcberzeugen.&#8220;<\/span><\/em><em><span style=\"font-size: 11pt; color: black\"><o:p><\/o:p><\/span><\/em><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\"><span style=\"font-size: 11pt; color: black\">Kein Wort also von ungen\u00fcgendem Einsatz im Abstimmungskampf. Wohl aber von ungen\u00fcgender \u00dcberzeugungskraft. <\/span><span style=\"font-size: 11pt; color: black\">Immerhin warten <\/span><span style=\"font-size: 11pt; color: black\">Bev\u00f6lkerung und Parlament seit Jahren auf das in Aussicht gestellte Steuerkonzept. Wir wissen nicht<\/span><span style=\"font-size: 11pt; color: black\"> einmal<\/span><span style=\"font-size: 11pt; color: black\">, ob Frau Gut die Steuern erh\u00f6hen oder senken will. Wir wissen nicht, welche Strategie der Kanton Z\u00fcrich im internationalen uns innerkantonalen Steuerwettbewerb verfolgen soll. Um dies klarzustellen, braucht es keine Kampagnen sondern Autorit\u00e4t. Und dass diese <\/span><span style=\"font-size: 11pt; color: black\">nicht vorhanden ist<\/span><span style=\"font-size: 11pt; color: black\">, ist unbestreitbar. Doch im st\u00e4ndigen Kampf gegen die SVP kann auf solche Feinheiten nat\u00fcrlich keine R\u00fccksicht genommen werden. <\/span><span style=\"font-size: 11pt; color: black\">Erst Recht nicht, wenn es<\/span><span style=\"font-size: 11pt; color: black\"> gilt, \u201eAussagen zu verdichten\u201c.<\/span><span style=\"font-size: 11pt; font-family: 'Times New Roman'\"><o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\"><strong><span style=\"font-size: 11pt\">Und immer wieder Haldimann<o:p><\/o:p><\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\"><span style=\"font-size: 11pt\">Im Zusammenhang mit der SVP werden in den MSM selbst rudiment\u00e4re Regeln der Fairness ausser Kraft gesetzt. Was z\u00e4hlt, ist ausschliesslich die Wirkung. Kein Anlass erscheint zu gering, um daraus eine Waffe gegen die SVP zu schmieden. J\u00fcngstes Beispiel: Das Interview von Christoph Blocher \u00fcber den Ausgang der Volksabstimmung \u00fcber die Erweiterung und Fortf\u00fchrung der Personenfreiz\u00fcgigkeit mit der EU. Ziel der MSM war, Blocher als schlechten Verlierer hinzustellen, der sich unter dem Druck der Niederlage in abwegige Vergleiche fl\u00fcchtet und haltlose Vorw\u00fcrfe an die Adresse der Sieger richtet.<o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\"><span style=\"font-size: 11pt\">Wie immer in solchen F\u00e4llen, empfiehlt es sich, sich zun\u00e4chst mit dem Sachverhalt vertraut zu machen. Worum geht es? Was wurde gesagt?<o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin: 0cm 39.6pt 6pt 27pt; text-align: justify\"><em><span style=\"font-size: 11pt; color: black\">\u201e<\/span><\/em><em><span style=\"font-size: 11pt; color: black\">Was ist eigentlich die Aufgabe eines Politikers? Ist es die Aufgabe, immer dort zu stehen, wo man nachher eine Mehrheit hat? Nat\u00fcrlich will man sie. Aber wenn man zu schwach ist, hat man sie nicht. Es gen\u00fcgt, wenn sie hinstehen. Nehmen Sie die diktatorischen Str\u00f6mungen. Drittes Reich! Nat\u00fcrlich, wenn alle hinstehen und Hitler zujubeln, dann gewinnen Sie immer. Aber die anderen h\u00e4tte es gebraucht. Im Kommunismus! Di<\/span><\/em><em><span style=\"font-size: 11pt; color: black\">e<\/span><\/em><em><span style=\"font-size: 11pt; color: black\"> anderen h\u00e4tte es gebraucht! Das hier sind nicht Entscheidungen, die vergleichbar sind, aber sie sind insofern vergleichbar, als man meint, man m\u00fcsse zur Mehrheit geh\u00f6ren und ja nicht zur Minderheit. Und man konnte von [Seiten] der Mehrheit nat\u00fcrlich auch bewusst mit der Unwahrheit operieren. Das k\u00f6nnen Sie, wenn Sie die Mehrheit haben, relativ gut.<\/span><\/em><em><span style=\"font-size: 11pt; color: black\">\u201c (<\/span><\/em><em><span style=\"font-size: 11pt; color: black\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.teleblocher.ch\">www.teleblocher.ch<\/a>; Sendung vom 8.2.09; Zeit: 12\u201937\u2019\u2019)<\/span><\/em><em><span style=\"font-size: 11pt; color: black\"><o:p><\/o:p><\/span><\/em><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\"><span style=\"font-size: 11pt\">Daraus konstruierten die MSM Schlagzeilen wie \u201eBlocher vergleicht Ja-Sager mit Nazis\u201c. Andere beschr\u00e4nken sich immerhin auf \u201edie Beh\u00f6rden\u201c. Kein einziger Journalist erachtet es als erw\u00e4hnenswert, dass Christoph Blocher auch den Kommunismus anspricht und generell vor \u201ediktatorische Str\u00f6mungen\u201c warnt.<o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\"><span style=\"font-size: 11pt\">Am \u00fcbelsten waren nat\u00fcrlich wieder einmal die Gesellen vom Leutschenbach. Unverfroren lautet die Schlagzeile \u201eBlocher bezeichnet Abstimmungssieger als Nazis\u201c. Ein ungeheuerlicher Vorwurf, der sich durch nichts belegen l\u00e4sst und auch nicht durch die Debilit\u00e4t des zust\u00e4ndigen Redaktors entschuldigen l\u00e4sst. Wer so etwas schreibt, ist entweder debil, SP-Agent oder abgrundtief b\u00f6se, wobei das Eine das andere nicht ausschliesst.<o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\"><span style=\"font-size: 11pt\">Dass sich die schlimmsten Entgleisungen gegen die SVP bei unserem geb\u00fchrenfinanzierten Fernsehen ereignen, ist kein Zufall. Die Truppe weiss, wie sie Ueli Haldimann entgegenarbeiten kann. 1997 kostete ein angebliches Blocher-Zitat den damaligen Chefredaktor der Sonntagszeitung den Job. Die Zeitung hatte den Christoph Blocher mit den Worten zitiert: \u201eHolocaust-Opfer gibt es nicht mehr \u2013 die sind ja tot.\u201c Als Blocher nach einer Woge skandalisierter Emp\u00f6rung eine Klage wegen Verstosses gegen die Rassismus-Strafnorm drohte, bem\u00fchte er sich um ein Dementi. Eine Bandaufnahme des Schweizer Fernsehens gab ihm Recht; erstens war er nicht w\u00f6rtlich zitiert worden, und zweitens war das Zitat um einen Halbsatz gek\u00fcrzt und damit entstellt. Haldimann fand schliesslich Unterschlupf bei ebendiesem Fernsehen.<o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\"><strong><span style=\"font-size: 11pt\">Das Problem besteht<o:p><\/o:p><\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\"><span style=\"font-size: 11pt\">Medien manipulieren nicht ohne Grund. Nicht einmal Haldimann tut es aus reiner Freude. Es werden damit Ziele verfolgt. Im konkreten Fall geht es darum, vom Gleichschaltungsvorwurf abzulenken. Dabei w\u00e4re diese Diskussion \u00e4usserst wichtig. Sie zu unterbinden, war etwas vom ersten, das die Nazis taten kaum waren sie an die Macht gelangt. Zu Recht hat Christoph Blocher auf diese Gefahr hingewiesen.<o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\"><span style=\"font-size: 11pt\">Auch wenn in einer Demokratie der Wille der Mehrheit massgeblich ist, muss die Meinung der Minderheit Platz finden. Wer nur danach strebt, zur Mehrheit zu geh\u00f6ren, und \u201edie Mehrheit\u201c zum Mass aller Dinge macht, sollte vorsichtig sein, wenn er anderen vorwirft, sie seien Populisten.<o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\n<div class=\"twitter-share\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?via=zac1967\" class=\"twitter-share-button\" data-size=\"large\">Twittern<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Medienschaffenden werden nicht m\u00fcde, darauf hinzuweisen, dass ihre kritische Berichterstattung einen wichtigen Beitrag an die demokratische Auseinandersetzung leiste. Zumindest in der Theorie stimmt das. 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