{"id":494660,"date":"2019-12-03T13:42:24","date_gmt":"2019-12-03T12:42:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zanetti.ch\/?p=494660"},"modified":"2019-12-03T13:55:36","modified_gmt":"2019-12-03T12:55:36","slug":"schwirrigkeiten-des-bluck-mit-der-wirklklichkeit1-von-niklaus-meienberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zanetti.ch\/?p=494660","title":{"rendered":"Schwirrigkeiten des Bluck mit der Wirklklichkeit* von Niklaus Meienberg"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><\/a><\/strong> \u00dcbersack, der soignierte Nachtportier und Chefredaktor mit dem Seidenblick und der quicken Dompteurpeitsche, mustert abends immer die Worternte des verstrichnen Tages, den Wortzoo seines Blattes. W\u00f6rter trietzen bis das Grosi quietscht. W\u00f6rter melken schlitzen litzen. Wie das muht und bl\u00f6kt, stampft und dampft, bl\u00fcht und gl\u00fcht, rockt und sockt, wie rhythmisch heute wieder alles galoppiert.<!--more--><\/p>\n<p>Es war wieder ein guter Tag. Zwei Schwarze st\u00e1hlen in der Schweiz \/ \u00fcber 1000 weisse B\u00fcstenhalter. Zwei Weisse stahlen in der Schw\u00e1rz \/ \u00fcber 1000 gelbe F\u00e9derh\u00e1lter. Frau biss im Liebesrausch zu \u2013 \u00dcbersack im Spital. Kurze S\u00e4tze. Ein Gedanke pro Satz. Zwei Gedanken pro BLICK. Keine warme Luft. EMD befiehlt: Hosen runter. \u00dcbersack befiehlt: Schn\u00e4bi an die Luft. Wolfisberg warnt die W\u00f6lfe: Offensive kann t\u00f6dlich sein. W\u00f6lfe warnen Wolfisberg. Defensive kann m\u00f6glich sein. D&#8217;s H\u00fcrate u ds Boue het no mange groue. BLICK-Leser finden die sch\u00f6nsten Hausinschriften, wie sp\u00fcrt eigentlich der Mann, dass die Frou zum Orgasmus kommt. Die Anti-Schmerz Kapsel Melabon . Beide wollten ausweichen \u2013 Frontalkollision mitten auf der Wiese. L\u00fcgt Frau Kopp? Liebe Marta. Orgasmus uds Boue het no kene groue. 5j\u00e4hriger \u00dcbersack geriet in Kreiss\u00e4ge \u2013 tot. Eis im Pool \u2013 so k\u00fchlt Julio \u00dcbersack f\u00fcr besondere G\u00e4ste das Wasser. Witwe Sally: Schweres Leben ohne Peter \u00dcbersack. Knecht S\u00e4mi \u2013 ein Schicksal wie man es von Gotthelf kennt, Gotthelf kennt, Gotthelf kennt. Auch ich nickte auf der Todesstrecke ein, Gottvater soll mein Zeuge sein. Liebe Marta, lieber Peter, Turi Honegger schlackert mit den Eselsohren. Karibik zum Superpreis, ab 1090.- und voller Kuoni-Vorteile. Lausanne holt Milani aus der W\u00fcste zur\u00fcck. Mikrogenitalis? Sofort starke und bleibende Vergr\u00f6sserung ihres Penis durch Vakuum-Wunderger\u00e4t, Morgen ist es zu sp\u00e4t. Spiritus-Anlage im Gotteshaus.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">*<\/p>\n<p>So schwirrt die Lyrik der Schwirr-und-Schlagzeilen jeden Tag dem Leser an den Kopf, so stampft ihn die After-Poesie in Grund und Boden, so knockt sie ihn out. Der Leser dankt: er kauft, frisst und vergisst. Dann kauft er wieder. \u00dcbersax und seine Crew sind die einzigen erfolgreichen Lyriker der deutschen Schweiz (Lyrik-Grafiker oder Grafik-Lyriker). Und kann man sich vorstellen, dass Alfred D\u00f6blin, w\u00e4re der BLICK damals schon greifbar gewesen, in seinem \u00abBerlin Alexanderplatz)) BLICK-Schlagzeilen montiert h\u00e4tte, um den Eindruck des \u00dcberprallen, der S\u00e4ttigung und der zischenden Modernit\u00e4t zu fabrizieren. Der BLICK ist das konsequenteste Gesamtkunstwerk an unsern Kiosken. Alles ist in eins gekehrt. Die Schranken zwischen Sex und Politik, Panzerbeschaffung und Unterh\u00f6schen, Kleinkram und Weltereignis, Wirtschaft und Hormonen werden niedergerissen, geografisch und zeitlich weit entfernte und logisch nicht verkn\u00fcpfte Ereignisse oder Nicht-Ereignisse mit der schnellen Klaue des BLICK-Redaktors von den Philippinen, aber auch von Affoltern am Albis herbeigefetzt, in die gleiche Spalte geknallt, als Continuum aufbereitet und serviert. Alles ist austauschbar wiederholbar umkehrbar. Alles ist mixbar. Die \u00e4sthetische Form ist die des anonymen Gesamtkunstwerks, wie bei der BILD-Zeitung:<\/p>\n<p>\u00abDas formale Modell der BILD-Zeitung ist radikal modern. Dieses Modell ist das Kunstwerk der Avant-Garde. Nicht nur die emanzipatorischen Wissenschaften, von der Psychoanalyse bis zur Kritischen Theorie, hat BILD enteignet, sondern auch die K\u00fcnste des zwanzigsten Jahrhunderts. BILD ist der allt\u00e4glich gewordene Bruch mit jeder tradierten Sprache und mit jeder tradierten Form, es ist Collage, Montage, Assemblage, es ist das objet trouve und die ecriture automatique, Bewusstseins- und Bewusstlosigkeitsstrom, Poesie ohne Poesie, es ist die \u00e4sthetische Zertr\u00fcmmerung des \u00c4sthetischen, die Aufhebung der Kunst, die \u00e4sthetische Summa unserer Zivilisation\u00bb, (Hans Magnus Enzensberger).<\/p>\n<p>BLICK ist Avantgarde; allerdings. Die seri\u00f6sen Zeitungsmacher schn\u00f6den \u00fcber ihn &#8211; um ihn dann verstohlen zu imitieren. Die \u00abZw\u00f6lfte Seite des Tages-Anzeigers ist ein blasses Plagiat des strotzenden BLICK, mit d\u00fcmmlich-versch\u00e4mten Prominentenstorys: \u00ab(j)et cetera\u00bb, human touch und Klatsch. Nur ein bisschen braver. Die Freitags-Beilage namens Z\u00fcRI-TIP ist auf dem besten Weg, ein Luxus-Blick zu werden. Sie kommt nur etwas gespreizter daher; und der Rest der Zeitung wird auch bald Farbe kriegen. Dank der wunderbaren neuen Druckerei. Keine Zeitung, vom Walliser Boten bis zum ST. GALLER TAGBLATT, die nicht von der BLICK-Grafik beeinflusst w\u00e4re, kaum ein Redaktor, der nicht Elemente der BLICK-Sprache bewusst oder unbewusst in sein Vokabular aufnimmt- (und manchmal verschreckt registriert, wie weit es mit ihm gekommen ist). Eine Ausnahme: die NZZ, welche vorl\u00e4ufig noch dem Mahlstrom widersteht. (Sie haben richtig gelesen, B\u00fc., dieses ist ein Compliment, aber une fois n&#8217;est pas coutume.)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">*<\/p>\n<p>\u00dcbersax:. Wie er leibt und lebt und Faxen macht. Der harte Knaller, der Permanent \u00abMiezen,. sagt statt \u00abFrauen\u00bb (jedenfalls wenn er mit M\u00e4nnern redet). Er macht eine Zeitung f\u00fcr das Volk, geh\u00f6rt aber zu den Reichen. Er zitiert die Volkst\u00fcmlichkeit herbei- synthetisch. Er lebt gediegen, mit Porsche-Villa-Ferienhaus-in-Spanien, Jahresgehalt rund 240\u2018000, er vermittelt die Welt von oben nach unten; gibt aber auch nach oben die Volksstimmung weiter. Eigentlich w\u00e4re er ein Intellektueller, ein Akademiker ist er nicht, Studium abgebrochen. Er ist gescheit genug, um den BLICK nicht ernst zu nehmen. Zirkus \u00dcbersax. Ein Schnelldenker, Sofortverwurster, Stachanow des Zynismus. Pers\u00f6nlich von kultivierter Wurstigkeit, Wendigkeit, er glitscht dem Interviewer leicht durch die Finger, der quicke Ringieraal. Der Mann lebt in Harmonie mit seinem Ideal: dem Zynismus. Er behauptet nicht, der Blick habe einen \u00abInformationsauftrag\u00bb oder die Presse m\u00fcsse \u00abdie vierte Gewalt im Staat\u00bb sein, sondern nur: Der Blick wolle gefallen und solle gekauft werden und m\u00fcsse unterhalten. Er heuchelt ein bisschen weniger als andere. Ihm ist wohl in seiner Haut, ausser wenn man ihn etwas allzu stark drauf haut, dann sagt er: \u00abWollen Sie mir Lektionen in Boulevard-Journalismus geben?\u00bb \u2013 (Nicht: In Journalismus; \u2013 Journalismus schlechthin und B-Journalismus haben in seiner Optik so viel miteinander zu tun wie ein Trottinett mit einem Porsche). Damit schmettert er jede Kritik ab. Er liest andere Zeitungen oft lieber als den Blick, k\u00f6nnte aber jetzt keine andere Zeitung mehr machen. Er zieht mir den Speck durch den Mund, indem er seine Begeisterung f\u00fcr die Papst-Reportage, die in der WoZ erschienen ist, Juni 1984, offenbart, \u2013 \u00abein Meisterst\u00fcck\u00bb. Ich kann das Compliment aber wirklich nicht erwidern, die BLICK-Papst-Reportagen, bzw. der Hofklatsch, Polizeiklatsch, pseudo-religi\u00f6se Bl\u00e4hungen, war langweilig, nicht informativ, d\u00fcmmer und p\u00e4pstlicher als erlaubt, nicht mal nach BLICK-Kriterien akzeptabel; aber, \u00abwir m\u00fcssen auf die religi\u00f6sen Gef\u00fchle der Leser R\u00fccksicht nehmen\u00bb, sagt der Atheist Uebersax, der gebenedeite Zyniker, \u00abes gibt nie soviele L\u00e4mpen wie beim Verletzen der religi\u00f6sen Gef\u00fchle\u00bb, und L\u00e4mpen will er nicht, und meine Papst-Reportage h\u00e4tte er nicht gedruckt. Er will majorit\u00e4r schreiben und schreiben lassen, obwohl er zur Minorit\u00e4t der Aufgekl\u00e4rten und Privilegierten geh\u00f6rt. Gleichwohl ist \u00abMinorit\u00e4t\u00bb f\u00fcr ihn ein Schimpfwort\u2026<\/p>\n<p>Das t\u00f6nt fast ein bisschen voltairianisch.<\/p>\n<p>Er saugt die aggressive Kritik mit gierigen Ohren auf. Er wird an diesem Abend gern ein bisschen gepfitzt, das ist eine nette Abwechslung in seinem Herrendasein. Heute Nacht oder nie. Der absolute Herrscher \u00fcber das BLICK-Grossraumb\u00fcro regiert ohne Zimmerlinde und St\u00f6cklein, aber mit eiserner Hand. Er kann sich als einziger in seine pers\u00f6nliche B\u00fcroh\u00f6hle zur\u00fcckziehen, sein Redaktorenvolk ist \u00fcberblickbar und hat keine Schlupfwinkel. Dort hinten links sitzt Marta. Gr\u00fcss Gott Marta. Weiter hinten sitzt der Sport. Herr Englund, der Vize, hat keine Kompetenzen, ausser die, den BLICK in \u00dcbersaxens Abwesenheit genauso zu machen wie der Chef. Er wagt es nicht, mir das Grossraumb\u00fcro in \u00dcbersaxens Abwesenheit zu zeigen. Englund ist ein Unterdr\u00fcckter, aber ein Fleissiger. Sehr modisch seine Hosen. Er ist immer fr\u00f6hlich.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">*<\/p>\n<p>Enzensberger:<\/p>\n<p>\u00abBILD wird gelesen nicht obwohl, sondern weil es von nichts handelt, jeden Inhalt liquidiert, weder Vergangenheit noch Zukunft kennt, alle historischen, moralischen Kategorien zertr\u00fcmmert; nicht obwohl, sondern weil es droht, quatscht, \u00e4ngstigt, schweinigelt, hetzt, leeres Stroh drischt, geifert, tr\u00f6stet, manipuliert, verkl\u00e4rt, l\u00fcgt, bl\u00f6delt, vernichtet. Gerade dieser unver\u00e4nderliche, allt\u00e4gliche Terror verschafft dem Leser den paradoxen Genuss, den er mit jedem S\u00fcchtigen teilt, und der sich von der bewusst erlebten Erniedrigung, die mit ihm verbunden ist, gar nicht trennen l\u00e4sst. Die Tatsache, dass BILD prinzipiell nicht datierbar ist, dass es sich selbst permanent wiederholt, f\u00fchrt nicht zur Langeweile, sondern zur Beruhigung. Bei seinem jahrzehntelangen Fr\u00fchst\u00fcck mit BILD wiegt sich der Leser in der Gewissheit, dass alles so weiter geht, dass nichts etwas macht oder, was auf dasselbe hinausl\u00e4uft, dass das Nichts nichts macht\u00bb.<\/p>\n<p>So dick wie BILD treibt es BLICK noch nicht, das Land ist ja auch kleiner, man muss vorl\u00e4ufig noch ein bisschen d\u00fcnner auftragen. Immer die richtige Dosis! Aber die Tendenz l\u00e4uft manchmal Richtung BILD. Wenn die Tamilen noch mehr Rabatz machen, wenn die Minorit\u00e4ten sich ungeb\u00e4rdig auff\u00fchren wie damals im brennenden Z\u00fcri &#8211; \u00abWir h\u00e4tten die Tamilen schon morgen ausgeschafft, wenn wir das wollten\u00bb, sagt \u00dcbersax.<\/p>\n<p>Ist aber gn\u00e4dig, will vorl\u00e4ufig nicht. Le bon vouloir du prince. BLICK als zweite Gewalt, als Exekutive des Volkswillens, die Zeitung als Staat und Hirnpolizei.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">*<\/p>\n<p>J\u00fcrg B\u00fcrgi, SPIEGEL-Korrespondent f\u00fcr die Schweiz, hat jetzt ein Buch herausgebracht \u00fcber den BLICK. F\u00fcnfzehn Autoren haben Beitr\u00e4ge daf\u00fcr geschrieben, einige wurden nachgedruckt, u. a. das bekannte WoZ-Interview von Res Strehle mit BLICK-Vize und Bundeshauskorrespondent J\u00fcrg Zbinden (Lenos-Verlag Basel, 279 Seiten, Fr. 25.-). Verschiedene Prominente wurden um Statements angegangen. Erstaunlich, oder vielleicht doch nicht, wie vor allem die (auf BLICK angewiesenen) Politikerinnen von Gerwig bis Uchtenhagen das Blatt schonen bzw. loben. Wer zu Handen des SPIEGEL-Mannes B\u00fcrgi kein Statement abgeben wollte und ihm das mitteilte, figuriert im Buch jetzt namentlich unter der Rubrik: \u00abKeine Zeit, kein Interesse oder keinen Mumm, an diesem Buch mitzuschreiben, hatten diese 35 Damen und Herren: &#8230;\u00bb Weitere \u00ab26 Damen und Herren\u00bb haben gar die Frechheit gehabt, die Einladung B\u00fcrgis \u00abohne Reaktion\u00bb vorbeigehen zu lassen, auch diese sind namentlich aufgef\u00fchrt. (Man wird so an den Pranger gestellt wie im BLICK ein Politiker, welcher der Zeitung kein Interview geben will.)<\/p>\n<p>Ich bin aufgefordert worden, \u00fcber \u00abDie Sprache des Blick\u00bb ein Kapitel zu schreiben, und wollte nicht. Ich fand es komisch, f\u00fcr den SJU- und SPIEGEL-Mann B\u00fcrgi, der das kaputteste Binnendeutsch, n\u00e4mlich die garstige SPIEGEL-Sprache propagiert (in dem von ihm redigierten \u00abKlartext\u00bb, \u00fcber die BLICK-Sprache herzufallen. B\u00fcrgi, ein Spezialist der Sprachzerst\u00f6rung und Puscher des \u00f6den Magazinstils, h\u00e4tte besser eine Studie \u00fcber den toten Stil der linken SJU-Journalisten bestellt, z. B. seinen eigenen.<\/p>\n<p>Im Buch sind lesenswerte Beitr\u00e4ge, jener von B\u00fcrgi (trotz seiner Sprache!) \u00fcber die Geschichte des BLICK, das \u00dcbersax-Portrait von Margrit Sprecher, die Durchleuchtung der BLICK-Finanzen von Fredy Haemmerli; und der Beitrag von Werner Jehle \u00fcber die \u00ab\u00c4sthetik der Strasse\u00bb, bzw. \u00abDie Versprechen der Boulevard-Typographie\u00bb ist brillant. Jehle zitiert Dziga Vertov, den sowjetischen Pionier des Film-Dokumentarismus und zeigt, dass der BLICK-Layout eine revolution\u00e4re Tradition hat, die pervertiert worden ist.<\/p>\n<p>PS: \u00dcbersax telefoniert, kaum ist der Artikel erschienen. Was will der harte Knaller? Einen Kafi mit mir trinken. Und bietet mir eine Kolumne im BLICK an. Er g\u00e4be mir zwei Themen, \u00fcber die man dort nicht schreiben k\u00f6nne: Religion und Milit\u00e4r (Sch\u00f6ne Offerte). Und ich h\u00e4tte ihn \u00fcbrigens zutreffend charakterisiert, sagt er. Wie gesagt, der Mann lebt in Harmonie mit seinem Ideal: dem Zynismus. Es glitscht ihm alles m\u00fchelos hinunter, sogar das Epitheton \u00abGlitschiger Ringier-Aal.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">*\u00a0<\/a> Werbeplakat des BLICKS, zum eigenen Geburtstag mit ber\u00fchmtem Lapsus : \u00abBLICK hat solchen Erfolg, weil Hunderttausende von Schweizerinnen und Schweizern wissen: \u00dcber das was WIRKLKLICH interessiert wird man im BLICK am schnellsten und besten informiert.\u201c<\/p>\n<p>___________<\/p>\n<p>Aus: Niklaus Meienberg, Der wissenschaftliche Spazierstock, Limmat Verlag, Z\u00fcrich 1985.<\/p>\n\n<div class=\"twitter-share\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?via=zac1967\" class=\"twitter-share-button\" data-size=\"large\">Twittern<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcbersack, der soignierte Nachtportier und Chefredaktor mit dem Seidenblick und der quicken Dompteurpeitsche, mustert abends immer die Worternte des verstrichnen Tages, den Wortzoo seines Blattes. 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