{"id":495199,"date":"2023-03-14T12:15:36","date_gmt":"2023-03-14T11:15:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zanetti.ch\/?p=495199"},"modified":"2023-03-14T12:20:54","modified_gmt":"2023-03-14T11:20:54","slug":"und-wenn-die-gruenen-gar-nicht-verrueckt-sind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zanetti.ch\/?p=495199","title":{"rendered":"Und wenn die Gr\u00fcnen gar nicht verr\u00fcckt sind?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Viele Forderungen der Gr\u00fcnen und Restlinken sind in ihrer Wirkung zerst\u00f6rerisch oder stehen in klarem Widerspruch zu anderen Programmpunkten. Unterstellt man aber als Motiv den Willen zur totalen Kontrolle, macht vieles pl\u00f6tzlich Sinn.<\/strong><!--more--><\/p>\n<p>Es gibt viele Gr\u00fcnde, die \u00abPolitik\u00bb der internationalistischen Gr\u00fcnen als t\u00f6richt oder gar irrsinnig zu qualifizieren. Sie sind beispielsweise \u00abf\u00fcr Frauenf\u00f6rderung\u00bb und wollen mittels Quoten den Anteil von Frauen in Parlamenten, Beh\u00f6rden und Gremien der Wirtschaft erh\u00f6hen. Gleichzeitig verm\u00f6gen sie aber nicht einmal zu definieren, was eine Frau \u00fcberhaupt ist. Stattdessen behaupten sie, wer immer sich f\u00fcr eine Frau halte, sei als Frau zu betrachten und entsprechend zu behandeln. F\u00fcr Linke und Gr\u00fcne gen\u00fcgt ein Gang aufs Amt und \u2013 besonders wichtig! \u2013 die Entrichtung einer Geb\u00fchr, und schon ist ein Mann eine Frau oder eine Frau ein Mann. Man braucht nicht aristotelische Formenlogik studiert zu haben, um zu erkennen, dass das mehr Probleme schafft als l\u00f6st.<\/p>\n<p>Es ist offensichtlich, dass eine solche erratische Aneinanderreihung von Forderungen den Frauen, die man angeblich sch\u00fctzen und f\u00f6rdern will, schadet. So leidet beispielsweise der Frauensport enorm darunter, dass immer mehr als Frauen getarnte M\u00e4nner als Sieger aus Wettk\u00e4mpfen hervorgeht. Wer das kritisiert, wird umgehend als \u00abtransphob\u00bb verunglimpft. Diesem Vorwurf sehen sich mittlerweile sogar Frauen ausgesetzt, die keine M\u00e4nner, die sich tempor\u00e4r als Frauen f\u00fchlen, in der Frauensauna dulden. Als der internationale Sportgerichtshof TAS vor einigen Jahren von der intersexuellen Caster Semenya, die ihre Konkurrentinnen im 800 Meter-Lauf um mehr als zwei Sekunden distanzierte, eine Senkung der Testosteronwerte verlangte, sofern sie weiterhin bei den Frauen antreten wolle, hielt man das bei SRF f\u00fcr \u00abFairness am falschen Ort\u00bb. Ja, sie ist irr, die Welt der Linken und Woken!<\/p>\n<p><strong>Das Karussell des Wahnsinns dreht immer schneller<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend wir uns hierzulande erst noch an den Wechsel des Geschlechts durch Willenserkl\u00e4rung gew\u00f6hnen m\u00fcssen, werden in den USA bereits Tierklassifizierungen \u00fcber den Haufen geworfen: Erst k\u00fcrzlich entschied ein kalifornisches Appellationsgericht, dass vier Bienenarten wie Fische zu behandeln seien. Nicht, weil das Gesetz es so vorsieht, sondern weil man so das gew\u00fcnschte Resultat \u2013 die Unterschutzstellung \u2013 erreicht. Die Richter r\u00e4umten in ihrem Urteil zwar ein, dass der Begriff \u00abFisch\u00bb umgangssprachlich und allgemein so verstanden werde, dass er sich auf aquatische Arten beziehe. Tatsache sei jedoch, dass sich nirgends in Gesetz oder Verfassung eine entsprechende Definition finden lasse. Und im Interesse der L\u00f6sung\u2026<\/p>\n<p>So wie die Gr\u00fcnen Frauen sch\u00fctzen, sch\u00fctzen sie auch die Natur. In ihrem missionarischen Eifer k\u00fcmmert sie nicht, dass ihre kurzfristen Ziele den langfristigen oftmals diametral widersprechen. In Artikel 103 bestimmt die Z\u00fcrcher Kantonsverfassung: \u00abKanton und Gemeinden sorgen f\u00fcr die Erhaltung und den Schutz der Tier- und Pflanzenwelt\u00bb und \u00abf\u00fcr die Erhaltung von wertvollen Landschaften, Ortsbildern, Geb\u00e4udegruppen und Einzelbauten sowie von Naturdenkm\u00e4lern und Kulturg\u00fctern.\u00bb Was klarer nicht formuliert sein k\u00f6nnte, hat f\u00fcr den gr\u00fcnen Baudirektor Martin Neukom knapp den Stellenwert eines Webeslogans f\u00fcr ein Nepp-Unternehmen. 144&#8217;000 Tonnen Beton, 31&#8217;200 Tonnen Stahl, 564 Tonnen Kupfer, 360 Tonnen Aluminium und 240 Tonnen seltene Erden will er f\u00fcr 120 Windanlagen zur Stromerzeugung verbauen. Dabei k\u00fcmmern ihn weder der Schutz der W\u00e4lder noch der V\u00f6gel, die zuvor f\u00fcr sch\u00fctzenswert erkl\u00e4rt oder sogar extra ausgesetzt wurden. Auch die Verschandelung herrlicher Landschaften mit negativen Auswirkungen auf Tourismus und Liegenschaftenpreise scheren ihn nicht. Mag in der Bundesverfassung auch die F\u00f6rderung der allgemeinen Wohlfahrt als Staatszweck verankert sein, in der Welt der Linken und Gr\u00fcnen ist Gleichheit oberstes Ziel. Sie werden sich also erst dann befriedigt zur\u00fccklehnen, wenn alle gleich arm sind. Anzumerken ist nur, dass es rund 1250 Windr\u00e4der braucht, um die Leistung eines Atomkraftwerks zu erreichen&#8230;<\/p>\n<p><strong>Irr, aber nicht dumm<\/strong><\/p>\n<p>Nun m\u00f6gen bei Gr\u00fcnen und Sozialdemokraten Studienabbrecher zwar besondere Aufstiegschancen haben, es w\u00e4re jedoch falsch und gef\u00e4hrlich, sie f\u00fcr einen Haufen Verr\u00fcckter oder f\u00fcr Dummk\u00f6pfe zu halten. Sie wissen selbstverst\u00e4ndlich wie die Rohstoffe f\u00fcr die n\u00f6tigen Batterien gewonnen werden und welche Schwierigkeiten die Entsorgung von E-Autor und Solarpanels bereitet. Und sie wissen auch, dass der von ihnen forcierte CO<sub>2<\/sub>-Ausstieg auf Sabotage des Wirtschaftsstandorts hinausl\u00e4uft. Wer den gr\u00fcnen Wahnsinn nicht mitmacht, ist im Vorteil.<\/p>\n<p><strong>Es geht um Macht<\/strong><\/p>\n<p>Gerade hat die EU getrieben vom gr\u00fcnen Furor ihren Plan verabschiedet, den gesamten Energieverbrauch bis 2030 um mindestens 11,7 Prozent zu senken. Dazu sollen unter anderem so genannte \u00abintelligente Stromz\u00e4hler\u00bb zur Anwendung kommen. Das t\u00f6nt nicht nur wie Planwirtschaft. Das ist Planwirtschaft. Das Angebot, das sich in beliebigem Ausmass vergr\u00f6ssern liesse, wird von der Politik verknappt. Und am Ende werden es die Politiker sein, die den Strom nach Kriterien der politischen Opportunit\u00e4t zuteilen werden.<\/p>\n<p>Ein Staat, der alles geben kann, ein Staat, der Kraft seiner Macht sogar das Geschlecht seiner Untertanen durch einen Verwaltungsakt \u00e4ndern kann, ein Staat der sogar die Gesetze der Physik ausser Kraft zu setzen vermag, ein solcher Staat kann auch alles nehmen. Und irgendwann wird ihn niemand mehr daran hindern k\u00f6nnen.<\/p>\n\n<div class=\"twitter-share\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?via=zac1967\" class=\"twitter-share-button\" data-size=\"large\">Twittern<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele Forderungen der Gr\u00fcnen und Restlinken sind in ihrer Wirkung zerst\u00f6rerisch oder stehen in klarem Widerspruch zu anderen Programmpunkten. 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