{"id":607,"date":"2008-11-04T22:42:11","date_gmt":"2008-11-04T20:42:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.blog.zanetti.ch\/?p=26"},"modified":"2008-11-04T22:42:11","modified_gmt":"2008-11-04T20:42:11","slug":"milchbuchlein-die-nzz-muss-es-ja-wissen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zanetti.ch\/?p=607","title":{"rendered":"Milchb\u00fcchlein? Die NZZ muss es ja wissen&#8230;"},"content":{"rendered":"<p><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\" \/><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\" \/><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 10\" \/><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 10\" \/>\n<link href=\"file:\/\/\/C:%5CDOKUME%7E1%5CADMINI%7E1%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml\" rel=\"File-List\" \/><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\" \/><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\" \/><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 10\" \/><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 10\" \/>\n<link href=\"file:\/\/\/C:%5CDOKUME%7E1%5CADMINI%7E1%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml\" rel=\"File-List\" \/><!--[if gte mso 9]><xml>  <w:WordDocument>   <w:View>Normal<\/w:View>   <w:Zoom>0<\/w:Zoom>   <w:HyphenationZone>21<\/w:HyphenationZone>   <w:Compatibility>    <w:BreakWrappedTables\/>    <w:SnapToGridInCell\/>    <w:WrapTextWithPunct\/>    <w:UseAsianBreakRules\/>   <\/w:Compatibility>   <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4<\/w:BrowserLevel>  <\/w:WordDocument> <\/xml><![endif]--><\/p>\n<style> <!--  \/* Style Definitions *\/  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal \t{mso-style-parent:\"\"; \tmargin:0cm; \tmargin-bottom:.0001pt; \tmso-pagination:widow-orphan; \tfont-size:12.0pt; \tfont-family:Arial; \tmso-fareast-font-family:\"Times New Roman\"; \tmso-bidi-font-family:Arial; \tmso-bidi-language:AR-SA;} @page Section1 \t{size:612.0pt 792.0pt; \tmargin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; \tmso-header-margin:36.0pt; \tmso-footer-margin:36.0pt; \tmso-paper-source:0;} div.Section1 \t{page:Section1;} --> <\/style>\n<p><!--[if gte mso 10]>\n\n\n\n<style>  \/* Style Definitions *\/  table.MsoNormalTable \t{mso-style-name:\"Normale Tabelle\"; \tmso-tstyle-rowband-size:0; \tmso-tstyle-colband-size:0; \tmso-style-noshow:yes; \tmso-style-parent:\"\"; \tmso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; \tmso-para-margin:0cm; \tmso-para-margin-bottom:.0001pt; \tmso-pagination:widow-orphan; \tfont-size:10.0pt; \tfont-family:\"Times New Roman\";} <\/style>\n\n <![endif]--><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\"><strong>Montag, 3. November 2008:<\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\">Die Neue Z\u00fcrcher Zeitung empfiehlt die Volksinitiative der SVP \u201eSchluss mit der Schuldenwirtschaft zu Lasten unserer Kinder!\u201c mit folgendem Kommentar zu Ablehnung:<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\"><o:p>\u00a0<\/o:p><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6pt\"><em><a title=\"OLE_LINK1\" name=\"OLE_LINK1\"><\/a><span class=\"ht1\"><span style=\"font-size: 14.5pt\">&#8222;Milchb\u00fcchlein<\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p><em><span><\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6pt\"><em>Es ist ein beliebter politischer Trick, private und \u00f6ffentliche Haushalte gleichzusetzen: Was sich privat nicht geh\u00f6re &#8211; Schulden machen zum Beispiel -, d\u00fcrfe sich auch der Staat nicht erlauben. Mit diesem Trick operiert die SVP in ihrer Volksinitiative \u00abSchluss mit der Schuldenwirtschaft zulasten unserer Kinder\u00bb. Privatisierungsgewinne und Aussch\u00fcttungen der Nationalbank m\u00fcssten \u00abdirekt und vollumf\u00e4nglich\u00bb f\u00fcr den Schuldenabbau verwendet werden, verlangt sie. Wobei offen bleibt, was \u00abdirekt\u00bb bedeutet. Soll der Kanton automatisch Staatsanleihen zur\u00fcckzahlen, sobald er von der Nationalbank Geld erh\u00e4lt? Und riskieren, dass er sp\u00e4ter f\u00fcr neues Geld mehr bezahlen muss?<\/em><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6pt\"><em>Aber der Kanton ist ohnehin kein Privathaushalt, die Staats- keine Milchb\u00fcchleinrechnung: Wenn der Kanton Schulden macht, ist das nicht von vornherein des Teufels, sondern in vielen F\u00e4llen notwendig. Grossprojekte wie der Durchgangsbahnhof L\u00f6wenstrasse oder die Westumfahrung Z\u00fcrich lassen sich nicht allein aus Steuerertr\u00e4gen und anderen Einnahmen finanzieren &#8211; daf\u00fcr braucht es Fremdkapital. Sie sind im \u00dcbrigen nicht der angeblichen Ausgabenfreudigkeit der Verwaltung zu verdanken, sondern dem Willen des Z\u00fcrchervolks und seiner Vertreter im Rathaus. Dass die H\u00f6he der Verschuldung nicht unbegrenzt zunehmen darf, wird von niemandem bestritten. Der Blick zur\u00fcck zeigt ja auch, dass der Schuldenberg in den letzten zehn Jahren kleiner geworden ist. Und zwar um deutlich mehr als um die 1,6 Milliarden Franken aus dem Nationalbank-Golderl\u00f6s, die 2005 in die Z\u00fcrcher Staatskasse flossen.<\/em><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6pt\"><em>Im Weiteren verlangen die Initianten eine Versch\u00e4rfung der Ausgabenbremse: Der gesetzlich vorgeschriebene mittelfristige Haushaltausgleich m\u00fcsse ohne Privatisierungsgewinne und Nationalbank-Ertr\u00e4ge erreicht werden. Dieser Zusatz ist unn\u00f6tig, die Bremse wirkt bereits in ihrer heutigen Form; das haben die beiden Sparpakete der j\u00fcngsten Vergangenheit gezeigt. Es besteht deshalb kein Grund, den Handlungsspielraum der Politik weiter einzuschr\u00e4nken. kg.<\/em><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\"><o:p>\u00a0<\/o:p><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\"><strong>Dienstag, 4. November 2008:<\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\">Die Medienagentur \u201eKleinreport\u201c verbreitet folgende Nachricht:<\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6pt\"><em><strong>&#8222;NZZ baut Stellen ab<o:p><\/o:p><\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6pt\"><em>Die \u00abNeue Z\u00fcrcher Zeitung\u00bb (NZZ) startet \u00abein umfassendes Restrukturierungs- und Kostensenkungsprogramm\u00bb. Von den Massnahmen seien s\u00e4mtliche Bereiche betroffen, teilte der Verlag am Dienstag mit. Dabei werde es auch zu einem Abbau von Arbeitspl\u00e4tzen kommen, wobei dieser in erster Linie durch nat\u00fcrliche Fluktuation, Fr\u00fchpensionierungen und die Streichung offener Stellen erfolgen soll. Es werde jedoch auch zu K\u00fcndigungen kommen.<o:p><\/o:p><\/em><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6pt\"><em>Als Grund f\u00fcr die Massnahmen nennt die NZZ die Ersch\u00fctterungen auf den internationalen Finanzm\u00e4rkten und die sich deutlich verschlechternde realwirtschaftliche Entwicklung. Als Folge davon seien die Ertr\u00e4ge im Inserate- und Stellenmarkt zur\u00fcckgegangen.<o:p><\/o:p><\/em><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6pt\"><em>Als der Klein Report um 14.30 Uhr an der Falkenstrasse nachfragen wollte, wie viele Personen betroffen seien, konnte noch niemand Stellung nehmen, da gerade die Mitarbeitenden informiert wurden.&#8220;<\/em><o:p><\/o:p><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6pt\"><o:p>\u00a0<\/o:p><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6pt; text-align: center\" align=\"center\">______________<\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6pt\"><o:p>\u00a0<\/o:p><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6pt\">Der Hinweis des NZZ-Kommentators kg., man k\u00f6nne \u00f6ffentliche und private Haushalte nicht miteinander vergleichen, wirkt vor diesem Hintergrund geradezu irreal und peinlich. Es ist angesichts der traurigen Nachricht aus dem Hause NZZ m\u00fcssig zu fragen, ob man mit der viel geschm\u00e4hten Milchb\u00fcchleinrechnung besser dast\u00fcnde. Auf jeden Fall steht es den Damen und Herren von der Falkenstrasse momentan schlecht an, kluge Ratschl\u00e4ge zu erteilen. Vielmehr h\u00e4tten Sie Grund, vom hohen Ross herabzusteigen.<\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 6pt\">Noch ein Tipp: Wenn eine Zeitung in Schwierigkeiten ger\u00e4t, so k\u00f6nnte das unter Umst\u00e4nden an der Zeitung liegen.<\/p>\n\n<div class=\"twitter-share\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?via=zac1967\" class=\"twitter-share-button\" data-size=\"large\">Twittern<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Montag, 3. 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