{"id":608,"date":"2009-02-24T18:35:34","date_gmt":"2009-02-24T16:35:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.blog.zanetti.ch\/?p=42"},"modified":"2009-02-24T18:35:34","modified_gmt":"2009-02-24T16:35:34","slug":"den-unglaubigen-wut-und-ablehnung-zeigen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zanetti.ch\/?p=608","title":{"rendered":"&#8220;Den Ungl\u00e4ubigen Wut und Ablehnung zeigen&#8221;"},"content":{"rendered":"<p><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\" \/><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\" \/><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 10\" \/><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 10\" \/>\n<link href=\"file:\/\/\/C:%5CDOKUME%7E1%5CADMINI%7E1%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml\" rel=\"File-List\" \/><o:smarttagtype namespaceuri=\"urn:schemas-microsoft-com:office:smarttags\" name=\"PersonName\"><\/o:smarttagtype><!--[if gte mso 9]><xml>  <w:WordDocument>   <w:View>Normal<\/w:View>   <w:Zoom>0<\/w:Zoom>   <w:HyphenationZone>21<\/w:HyphenationZone>   <w:Compatibility>    <w:BreakWrappedTables\/>    <w:SnapToGridInCell\/>    <w:WrapTextWithPunct\/>    <w:UseAsianBreakRules\/>   <\/w:Compatibility>   <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4<\/w:BrowserLevel>  <\/w:WordDocument> <\/xml><![endif]--><!--[if !mso]><object  classid=\"clsid:38481807-CA0E-42D2-BF39-B33AF135CC4D\" id=ieooui><\/object>\n\n\n<style> st1:*{behavior:url(#ieooui) } <\/style>\n\n <![endif]--> <\/p>\n<style> <!--  \/* Style Definitions *\/  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal \t{mso-style-parent:\"\"; \tmargin:0cm; \tmargin-bottom:.0001pt; \tmso-pagination:widow-orphan; \tfont-size:12.0pt; \tfont-family:Arial; \tmso-fareast-font-family:\"Times New Roman\"; \tmso-bidi-font-family:Arial; \tmso-bidi-language:AR-SA;} @page Section1 \t{size:612.0pt 792.0pt; \tmargin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; \tmso-header-margin:36.0pt; \tmso-footer-margin:36.0pt; \tmso-paper-source:0;} div.Section1 \t{page:Section1;} --> <\/style>\n<p><!--[if gte mso 10]>\n\n\n\n<style>  \/* Style Definitions *\/  table.MsoNormalTable \t{mso-style-name:\"Normale Tabelle\"; \tmso-tstyle-rowband-size:0; \tmso-tstyle-colband-size:0; \tmso-style-noshow:yes; \tmso-style-parent:\"\"; \tmso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; \tmso-para-margin:0cm; \tmso-para-margin-bottom:.0001pt; \tmso-pagination:widow-orphan; \tfont-size:10.0pt; \tfont-family:\"Times New Roman\";} <\/style>\n\n <![endif]--><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\"><strong><span style=\"font-size: 18pt\"><\/span>W\u00e4hrend sich in unseren Breitengraden Horden von Gutmenschen einen Wettstreit dar\u00fcber liefern, wer gegen\u00fcber dem Islam am tolerantesten ist und seinen eigenen kulturellen und historischen Hintergrund ab wirksamsten zu leugnen vermag, ist von der andern Seite nichts Dergleichen zu vernehmen. Im Gegenteil, nach einer neuen Fatwa ist es gl\u00e4ubigen Muslimen sogar untersagt, Christen und Juden zu ihren Feiertagen begl\u00fcckw\u00fcnschen.<o:p><\/o:p><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\">Eine Fatwa ist ein islamisches Rechtsgutachten, das in der Regel von einem Mufti (Spezialist f\u00fcr die islamische Jurisprudenz) zu einem speziellen Thema herausgegeben wird. \u00dcblicherweise wird eine Fatwa auf Anfrage einer Einzelperson oder eines Juristen angefertigt, um ein Problem, das im Rahmen der islamischen Religion aufgetreten ist, zu kl\u00e4ren. Das deutsche Institut f\u00fcr Islamfragen informiert regelm\u00e4ssig \u00fcber Fatwas und deren teilweise haarstr\u00e4ubenden Inhalt. Anfang Februar ging Gutachter Scheich Ahmad Bawadi der Frage nach, ob ein Muslim Christen und Juden zu ihren Feiertagen begl\u00fcckw\u00fcnschen darf, um dadurch Toleranz und ein gutes Miteinander zu zeigen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\">Die Antwort l\u00e4sst keinen Interpretationsspielraum offen: &#8222;Allah hat [im Koran] gesagt: &#8218;Verk\u00fcndige den Heuchlern die frohe Botschaft, dass ihnen eine schmerzliche Strafe zuteil werde; jenen, die sich Ungl\u00e4ubige als <st1:personname>Freunde<\/st1:personname> anstelle der Gl\u00e4ubigen nehmen. Suchen sie etwa Macht und Ansehen bei ihnen? Wahrlich, Allah allein geh\u00f6rt alle Erhabenheit&#8216; (Sure 4,138-139). Also, was f\u00fcr Anliegen kann ein Muslim haben, wenn er ihnen [Christen und Juden] zu ihren Feiertagen begl\u00fcckw\u00fcnscht? &#8230;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\">Wenn das Anliegen [eines Muslims] ist, [Juden und Christen] dadurch Liebe und Freundlichkeit zu zeigen, gilt dies als verboten: &#8218;Du wirst kein Volk finden, das an Allah und an den J\u00fcngsten Tag glaubt und dabei diejenigen liebt, die sich Allah und Seinem Gesandten widersetzen, selbst wenn es ihre V\u00e4ter w\u00e4ren oder ihre S\u00f6hne oder ihre Br\u00fcder oder ihre Verwandten.&#8216; (58,22).<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\"><strong>Keine Toleranz auf Kosten des Islam<o:p><\/o:p><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\">&#8222;Wer dadurch [durch die Gl\u00fcckw\u00fcnsche] zeigen m\u00f6chte, dass der Islam eine tolerante Religion ist, hat wenig Ahnung vom Islam. Die Toleranz kann nicht auf Kosten der Religion [des Islam] ausge\u00fcbt werden. Es kann auch nicht auf Kosten der Rechte Allahs praktiziert werden, sondern [nur], wenn es um Rechte anderer Menschen geht. Toleranz erlaubt nicht die Beteiligung an ihrer Falschheit.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\">Ein definitiver Beweis daf\u00fcr ist der Prophet Allahs. Er hat Polytheisten verziehen, die ihm und seinen Weggef\u00e4hrten Schaden zugef\u00fcgt haben. Aber es gab keine Toleranz und keinen friedlichen Umgang, wenn es um Allahs Rechte ging. Es gab dann nur [Ma\u00dfnahmen wie das] Abhauen von K\u00f6pfen, Gefangennahme von Soldaten, Raub von Eigentum, die \u00dcbernahme von Frauen als Konkubinen genommen u. \u00e4&#8230;.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\">Das Begl\u00fcckw\u00fcnschen von Juden und Christen zu ihren Feiertagen zeigt [diesen gegen\u00fcber] Freundlichkeit, Liebe und Loyalit\u00e4t. Hier ist [eine Art] Loyalit\u00e4t vorhanden, die eine Form von Akzeptanz ihrer Falschheit ist, wenn man ihnen zu ihren Feiertagen \u2013 wie z. B. Weihnachten \u2013 gratuliert.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\">Mein muslimischer Bruder &#8230; Du musst ihnen [Juden und Christen] deine Wut und Ablehnung [gegen\u00fcber ihren Feiertagen] zeigen. Du darfst sie nicht zu ihren Feiertagen begl\u00fcckw\u00fcnschen, noch von ihren S\u00fcssigkeiten nehmen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\">Der Scheich des Islam, Ibn Taimiyya, zitierte den Konsens der [muslimischen] Rechtsgelehrten. Er besagt, dass Muslime Christen nichts verkaufen d\u00fcrfen, was ihnen f\u00fcr die Feiertage n\u00fctzlich sein kann, wie z. B. Fleisch, Blut, Kleidung, etc. Ihnen [den Christen] darf nicht [von Muslimen] ein Reittier ausgeliehen werden. Ihnen darf an ihren Feiertagen nicht geholfen werden, weil dies ihre Gottlosigkeit unterst\u00fctzen w\u00fcrde. Die [muslimischen] Machthaber m\u00fcssen Muslimen so etwas verbieten, weil Allah sagt: &#8218;Und helft einander in Rechtschaffenheit und Fr\u00f6mmigkeit, doch helft einander nicht in S\u00fcnde und \u00dcbertretung.&#8216; (Sure 5, 2)&#8220;.<\/p>\n\n<div class=\"twitter-share\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?via=zac1967\" class=\"twitter-share-button\" data-size=\"large\">Twittern<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend sich in unseren Breitengraden Horden von Gutmenschen einen Wettstreit dar\u00fcber liefern, wer gegen\u00fcber dem Islam am tolerantesten ist und seinen eigenen kulturellen und historischen Hintergrund ab wirksamsten zu leugnen vermag, ist von der andern Seite nichts Dergleichen zu vernehmen. 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