{"id":78,"date":"2009-09-18T22:43:40","date_gmt":"2009-09-18T20:43:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.blog.zanetti.ch\/?p=78"},"modified":"2009-09-22T10:25:51","modified_gmt":"2009-09-22T08:25:51","slug":"schuldig-der-unterschlagung-von-tatsachen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zanetti.ch\/?p=78","title":{"rendered":"Schuldig der Unterschlagung von Tatsachen"},"content":{"rendered":"<p>Wo Menschen arbeiten, passieren Fehler. Das weiss man von sich selbst, und das wird man darum auch seinen Mitmenschen zugestehen. Sogar Politikern. Und sogar Journalisten. Ja selbst politisierenden Journalisten. Und sogar Journalisten unserer zwangsgeb\u00fchrenfinanzierten Staatsmedien. Problematisch \u2013 weil unm\u00f6glich zuf\u00e4llig \u2013 ist bei letzteren allerdings der Umstand, dass deren Fehler eines Gemeinsam haben: Sie dienen den Interessen der Linken und zielen auf eine Sch\u00e4digung der Rechten. Ausnahmen gibt es nicht.<\/p>\n<p>Auch mit der Berichterstattung des Schweizer Fernsehens \u00fcber den Freispruch der beiden fr\u00fcheren Mitarbeiterinnen des Stadtz\u00fcrcher Sozialamts wegen Amtsgeheimnisverletzung verhielt es sich so, dabei ist der Fall im Grunde so einfach, dass er eigentlich auch von einem durchschnittlich intelligenten Fernsehjournalisten verstanden werden m\u00fcsste \u2013 w\u00e4re da nicht die Ideologie, bzw. der Drang, den Kritikern des Sozialmissbrauchs, also der SVP, eines auszuwischen. Deswegen kommt es immer wieder zu den erw\u00e4hnten Fehlern.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Rolle des Dilettanten im Dienste des sozialistischen Netzwerks stellte sich diesmal Andy M\u00fcller zur Verf\u00fcgung. Er ist Korrespondent bei SF DRS, lebt also von Zwangsgeb\u00fchren. Im Zeitalter der publizistischen Inzucht, wo Journalisten sich gegenseitig befragen, anstatt Leute, die etwas von der Sache verstehen, wurde M\u00fcller also<\/p>\n<p><object data=\"http:\/\/www.sf.tv\/videoplayer\/embed\/6546cc85-720b-40e4-a1b7-4106aa461ac2\" type=\"application\/x-shockwave-flash\" style=\"width: 450px; height: 271px\"><\/object><br \/>\nam 17. September 2009 in der Sendung &#8222;Schweiz Aktuell&#8220; von seinem Kollegen Oliver Bono gefragt, wie es denn zu einem \u2013 f\u00fcr Linke ersch\u00fctternden \u2013 Freispruch kommen konnte. M\u00fcller, der sich sichtlich M\u00fche gab, seine Sprachlosigkeit mit Palaver zu kaschieren, f\u00fchrte aus, dass das Urteil tats\u00e4chlich \u00fcberraschend sei, schliesslich h\u00e4tte die ganze linke Korona der Stadt &#8211; trotz R\u00fccktritts der zust\u00e4ndigen Stadtr\u00e4tin! &#8211; den Stab \u00fcber den beiden Frauen gebrochen [Im Video bei 3:35], und in einem Gutachten sei nachzulesen, dass die Missbrauchsquote bei h\u00f6chstens 0,1 Prozent liege. [Im Video bei 3:50]Hallo!? Ist da jemand, der von Berufs wegen informiert sein m\u00fcsste, nicht informiert, oder wurden bewusst wichtige Informationen unterschlagen? War da jemand zu faul, um sich zu informieren? Oder wurde er vom Genossen Haldimann am Ende mit Gewalt daran gehindert sich <a href=\"http:\/\/www.weltwoche.ch\/ausgaben\/2009-38\/artikel-2009-38-sozialhilfe-ein-freispruch-erster-klasse.html\">hier<\/a> \u00fcber die Fakten ins Bild zu setzen? Fakt ist n\u00e4mlich, dass das besagte <a href=\"http:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/content\/dam\/stzh\/sd\/Deutsch\/Ueber%20das%20Departement\/Medienmitteilungen\/2008\/080328-sozialhilfe-schlussbericht.pdf\">Gutachten von Tausendsassa Arbenz<\/a> erstellt worden ist, und es ist notorisch, dass der ehemalige Fl\u00fcchtlingsbeauftragte als Gutachter bloss gut drauf achtet, woher das Geld kommt. Mit anderen Worten: Was er zu Papier bringt, trieft vor politischem Opportunismus. Das wusste nat\u00fcrlich auch der Z\u00fcrcher Stadtrat, der darum an der Universit\u00e4t St. Gallen <a href=\"http:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/content\/dam\/stzh\/sd\/Deutsch\/Ueber%20das%20Departement\/Medienmitteilungen\/2008\/081028c_Bericht_SD_HSG.pdf\">einen vertieften Bericht<\/a> in Auftrag gab, der das \u201eGutachten Arbenz\u201c zur Makulatur werden liess. Die Experten in Betriebswirtschaft und Verwaltungsrecht kommen <a href=\"http:\/\/www.weltwoche.ch\/ausgaben\/2008-44\/artikel-2008-44-kommentar-ohne-bezug-zur-realitaet.html\">zu einem vernichtenden Ergebnis<\/a>: Die Organisation des Z\u00fcrcher Sozialwesens laufe zwar \u201egesetzes- und verordnungskonform\u201c ab, sie sei aber \u201eineffizient\u201c und \u201eintransparent\u201c und berge \u201ehohe Risiken\u201c. Positive Urteile sucht man im 108-seitigen Bericht vergeblich, daf\u00fcr pr\u00e4sentiert er eine lange Liste von Missst\u00e4nden. Der Kern der Kritik betrifft die mangelhafte Kontrolle.<\/p>\n<p>Daraufhin blieb dem Stadtrat nichts anderes \u00fcbrig, als an einer Medienkonferenz schwerwiegende M\u00e4ngel einzugestehen. Doch davon erf\u00e4hrt der Zuschauer von SF DRS nichts. Ein Fall f\u00fcr den Ombudsmann.<\/p>\n\n<div class=\"twitter-share\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?via=zac1967\" class=\"twitter-share-button\" data-size=\"large\">Twittern<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wo Menschen arbeiten, passieren Fehler. Das weiss man von sich selbst, und das wird man darum auch seinen Mitmenschen zugestehen. Sogar Politikern. Und sogar Journalisten. Ja selbst politisierenden Journalisten. Und sogar Journalisten unserer zwangsgeb\u00fchrenfinanzierten Staatsmedien. 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