CC-Talk vom 29. April 2010

[flv:http://www.politik.ch/fs/videos/cc_talk/100429_politiktalk.flv 480 310]MEDIENKONZENTRATION – EINFALT STATT VIELFALT?

Die Schweizer Medienvielfalt schrumpft dramatisch: Grossverlage schlucken reihenweise Regionalzeitungen. Damit kommt auch die Meinungsvielfalt unter Druck. Bedeutet dies eine Gefahr für unsere Demokratie? Darüber diskutiert der Journalist und Medienunternehmer Christoph Romer mit dem Mediensoziologen Prof. Kurt Imhof, Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel sowie SVP-Kantonsrat Claudio Zanetti.

Ein Gedanke zu „CC-Talk vom 29. April 2010“

  1. Christoph Romer ist nicht ganz hundert. Die einzige Zeitung, die sich noch nicht dem rechtskonservativen Mainstream des Rudeljournalismus angepasst hat, ist die NZZ. Sie ist die einzige, welche sich nicht von der SVP diktieren lässt, welche Themen sie zu behandeln hat. Gerade die sog. Islamdebatte, die ein Beispiel von perverser Oberflächlichkeit gibt, hat zu reihenweiser Dummschwätzerei, wie man sie sich von der SVP und Idiot Zanetti gewohnt ist, in den Mainstream-Medien wie der Weltwoche und den Erzeugnissen von Tamedia geführt. Deshalb wurde die Minarettverbots-Initiative des rechtsextremen Schlüer auch angenommen. Ferner ist die Behauptung, dass in Blogs Diskussionen möglich seien, ein dekadenter Blödsinn, der nur einem wohlstandsverwahrlosten Internetsüchtigen in den Sinn kommen kann. Auch auf dieser Seite habe ich nie einen konstruktiven Austausch entdecken können. Es geht nur darum – genau wie die SVP immer ihre Primitivität zur Schau stellt -, andere Leute zu beleidigen. DAS verstehen auch SIE in Wahrheit unter „Diskussion“.

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