Angeblich droht gerade der bildungspolitische Kahlschlag, wo doch Bildung „unser wichtigster Rohstoff“ ist. Profiteure der Bildungsindustrie und -bürokratie steigen auf die Barrikaden. Sogar Rektoren wissen nicht mehr, was ihre Aufgabe ist und warnen vor verheerenden Folgen, sollten auch nur ein paar Franken weniger ausgegeben werden.
In einem solchen Klima haben es nüchterne Zahlen und Fakten natürlich schwer. Dabei könnte jedermann (auch Journalisten und Staatsfunktionäre) im neusten statistischen Jahrbuch nachlesen, wie es ums Sparen in der Bildungsdirektion bestellt ist.
So entwickelte sich der Aufwand im Bereich „Bildung“ seit 2002 in Millionen Franken:
Zwischen 2002 und 2008 sind also folgende Steigerungsraten zu verzeichnen:
Volksschulen: + 26.37%
Berufsbildung: + 13.46%
Mittelschulen: + 8.12%
Universität: +19.67%
Übriges Bildungswesen: +28.71%
